Unsere Baustelle ab November 2021

Endlich ist es so weit: Weil unsere Schule zwar groß aussieht, aber eigentlich viel zu wenig Räume für alle Kinder hat um angenehm zu lernen und in einer ausreichend großen OGS zu leben, baut die Stadt Siegen zur Zeit einen großen Erweiterungsbau an unserer Schule an.

Das ist ein sehr großes Projekt, das gründlich und sehr lange geplant werden musste. Außerdem kostet es auch sehr viel Geld. Jetzt ist es so weit: Wir dürfen jeden Tag sehen, dass auf unserem Schulhof etwas Neues passiert. Im November wurde zunächst eine neue Zufahrt zum Schulhof gebaut, damit die großen Baufahrzeuge die Baustelle erreichen können.

Leider musste unser Schulgarten verschwinden, aber wir dürfen auf einen neuen schönen Garten hoffen. Es wurde zunächst der Asphalt abgetragen und dann ordentlich ausgeschachtet. Viele Schichten Erde wurden auf dem großen Schulhof abgetragen. Auf dem kleinen Schulhof wurde viel Erde aufgetragen, denn die Treppe soll verschwinden, damit wir barrierefrei den neuen Schulhof erreichen können.

Nun wird bald die Bodenplatte für den Anbau gegossen. Wie es zur Zeit bei uns aussieht, könnt ihr immer hier an dieser Stelle verfolgen.

Die Baustelle im Januar 22 - die Bodenplatte wird gegossen: Das Fundament ist da!
Baustelle im Februar

Es wird langsam immer spannender auf unserer Baustelle: Nachdem ein großer Kran und viele Fahrzeuge jeden Tag dort bewegt werden und viele Menschen dort hart arbeiten, ist vor kurzem die Bodenplatte gegossen worden. Mit einem Kran wurde die große Menge Beton in großen Behältern über der Fläche ausgegossen und von den Bauarbeitern verteilt. Dies muss natürlich fachmännisch geschehen, damit der Beton auch dort landet, wo er hingehört. So zeichnet sich jetzt schon genau ab, wie groß der Anbau an dieser Stelle wird.

Vor kurzem wurden schwere Metallwände aufgestellt. Zwischen diese wird Beton gegossen, so dass dort bald Wände entstehen werden. Schaut selbst!

Baustelle im März - die Wände werden gebaut

Jetzt wird es wirklich richtig spannend: Wir können aktuell beobachten, wie die ersten Wände des Erdgeschosses in Beton gegossen werden. Die Bauarbeiter sind wahnsinnig fleißig - viele Menschen arbeiten Tag für Tag und bei jedem Wetter an der Baustelle. Im März ist das Wetter zum Glück besser und in der ersten Märzhälfte scheint bisher die Sonne. Viele verschiedene Arbeiten sind nötig, bis so eine Wand gegossen werden kann. Zum Beispiel muss Stahlgeflecht in den Beton eingearbeitet werden, damit die Wände auch stabil sind. Viel Holz ist nötig, um dem Beton, der zunächst flüssig ist, die Form zu geben. Der Vermesser ist auch dabei, damit auch alles so passt, wie es auf der Zeichnung festgehalten ist. Und so viel mehr ist nötig, damit die Baustelle wachsen kann. Vielleicht kann die eine oder andere Klasse demnächst auch einmal die Baustelle besuchen. Das wird spannend!

Zweite Märzhälfte

Es geht fleißig weiter: Die Wände wachsen und es wird schon der Grundriss erkennbar mit der großen Mensa. Es müssen Gerüste gebaut werden und sehr große Mengen Beton hergestellt werden, damit die Wände und auch weitere Fundamente gegossen werden können. Viele Menschen arbeiten Tag für Tag sehr fleißig und gewissenhaft.

Man erkennt schon den Raum für das Treppenhaus, und auch die Tür zum zukünftigen Aufzug ist schon erkennbar. Der Elektriker muss auch schon schauen, wo Leitungen verlegt werden müssen. Die Menschen, die am Bau arbeiten, sind sehr nett und erklären uns gern die Arbeit. Es ist sehr spannend.

Der Erweiterungsbau im April 22 - man sieht erste Formen!

Im April war das Wetter auch weitgehend gut und es konnte weiter vorangehen mit den Bauarbeiten. Die Wände des Anbaus wachsen langsam empor und dafür sind jeden Tag enorme Mengen Beton nötig. Die Bauarbeiter sind sehr fleißig und verlieren nie ihre gute Laune. Sie sind immer freundlich zu den Kindern und erklären auch gerne mal etwas.

Auf dem ehemaligen kleinen Schulhof wird fleißig am Untergrund gearbeitet und nun stehen auch die Pfeiler für den Überbrückungsbau, der den Altbau mit dem Neubau verbinden wird. Es ist wirklich sehr spannend, die Fortschritte zu beobachten.

Außerdem geht es auch dem Altbau mehr und mehr an den Kragen: Der Kunstraum muss ausgeräumt werden, weil dort noch übergangsweise eine weitere Klasse untergebracht werden muss. Das Dach über den Büros wurde mit viel Mühe abgerissen. Dabei ist viel Müll, auch Sondermüll, entstanden. Dieser giftige Müll musste von einer Spezialfirma abgetragen werden. Eine wirklich schwere Arbeit, da die Atemwege und der Körper mit besonderen Anzügen geschützt werden müssen.  Zum Schluss war vom Dach nichts mehr übrig und es ist nur noch eine glatte Fläche zu sehen.

Der Erweiterungsbau im Mai 22 - das Dach des Verbindungsbaus wird aufgestockt

Im Mai und Juni wurde auf das ehemalige Dach des Verbindungsbaus ein weiterer Stock aus Holzfertigbauweise aufgestockt. Dies ging sehr schnell und es sind jetzt sogar schon die Fenster eingebaut.

Auf dem Schulhof wurde die Decke der Verbindung vom Alt- zum Neubau gegossen und die Stützen hierfür gebaut. An der Erweiterung kristallisieren sich langsam die Räumlichkeiten heraus. Es bleibt sehr spannend!

Ein besonderes Event war der Besuch der Klasse 1a auf der Baustelle in Begleitung des Architekten Herrn Stein. Die Bauarbeiter erklärten den Kindern geduldig eine Menge über die besonderen Arbeiten auf der Baustelle. Toll!

In Vorbereitung auf die Sommerferien müssen viele Räume des Altbaus geräumt werden, da auch hier Renovierungen wie zum Beispiel neue Heizungen, Leitungsverlegung und Lärmschutzdecken vorgenommen werden. In der Turnhalle gibt es auch einige Erneuerungen, die viel Arbeit kosten.

Wir sind gespannt, wie es in den Sommerferien weitergeht und werden hier berichten.